Seminarangebot:
Die Gefährdungsbeurteilung - psychische und physische Gefährdungen im Arbeitsprozess erfassen und abwehren

Kennziffer 0218P370
Zielgruppe Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Personal- und Organisationsbereich, Gesundheitsbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Personalrats- bzw. Betriebsratsmitglieder, Gleichstellungsbeauftragte u. a., deren Aufgabe die Verbesserung der betrieblichen Gesundheit ist
Veranstaltungsort Rostock
Termin 21.–22.02.2018
Referent/in Frau Silke Huneke

Master of Science (Management), Stefan Werum Consulting

Teilnahmeentgelt 301,00 € pro Person
Fälligkeit nach Rechnungslegung
Anmeldeschluss 24.01.2018
Seminarinhalte
Stress, Demotivation, Burn-out sind nur einige Folgen von Arbeitsbeanspruchung, einseitigen Aufgabenzuweisungen, unbefriedigenden Arbeitsabläufen und problematischen Führungsbeziehungen. Die daraus resultierenden körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen können erheblich sein und zu Leistungseinschränkungen und gesundheitlichen Risiken führen. Wird nicht reagiert bzw. vorgebeugt, sind die Folgekosten erheblich.
 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet auch die öffentlichen Arbeitgeber, arbeitsbedingte Gefährdungen zu ermitteln. Aus dieser so genannten Gefährdungsbeurteilung sollen präventive Maßnahmen zum Arbeitsschutz, etwa zur Gestaltung und Einrichtung des Arbeitsplatzes, zur Gestaltung und Auswahl von Arbeitsmitteln und Arbeitsprozessen sowie zur Qualifizierung der Beschäftigten abgeleitet werden. Damit bettet sich die Gefährdungsbeurteilung als zentrales Instrument in ein breites Spektrum des betrieblichen Gesundheitsmanagements ein, mit dem die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert werden soll. Während in den vergangenen Jahrzehnten physische Belastungen und Beanspruchungen im Vordergrund des Arbeitsschutzes standen, rücken nun zunehmend die Erfassung psychischer Belastungen wie Arbeitsverdichtung oder psychischer Beanspruchungen wie Stress in den Vordergrund der abzuleitenden Maßnahmen.
 
Die Gefährdungsbeurteilung ist damit nicht nur eine Vorgabe des Arbeitsschutzgesetzes, sondern sie kann als Steuerungsinstrument zur Erfassung psychischer Belastungen (Arbeitsverdichtung) und psychischer Beanspruchungen (Stress) und zur Ableitung von Maßnahmen dienen.
 
In diesem Seminar lernen Sie die Hauptziele, den rechtlichen Rahmen und das Vorgehen der Gefährdungsbeurteilung im Überblick kennen. Die Referentin stellt Ihnen Verfahren sowie Methoden zur Beurteilung insbesondere psychischer Beanspruchungen und Belastungen vor. Weiterhin machen Sie sich mit Verfahren und Methoden zur Messung von Belastungen vertraut. Zudem erkennen Sie, welche Maßnahmen aus den Erhebungsergebnissen abzuleiten sind und entwickeln Handlungsansätze für sämtliche Akteure im betrieblichen Gesundheitsmanagement.
 
 
Inhalte:
 
♦ Ziele und Inhalte des Arbeitsschutzgesetzes als Entscheidungsrahmen
die Gefährdungsbeurteilung als zentrale Aufgabe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes
Einbettung der Gefährdungsbeurteilung in die betriebliche Arbeitsschutzstrategie
Verfahren und Methoden zur Beurteilung physischer und psychischer Beanspruchungen und Belastungen
Vorgehen bei Gefährdungsbeurteilungen
abzuleitende Maßnahmen abwehrender Art (gegen Gefahren, Schäden, Belästigungen, vermeidbare Belastungen) und gestaltender Art (Herstellung menschengerechter Arbeitsplätze, Arbeitsabläufe, Arbeitsumgebungen) aus den Gefährdungserhebungen
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Seminardaten
Kenziffer: 0218P370
Thema: Die Gefährdungsbeurteilung - psychische und physische Gefährdungen im Arbeitsprozess erfassen und abwehren
Termin: 21.–22.02.2018
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