Seminarangebot:
„Vater unbekannt“ – der Umgang mit den sogenannten Diskothekenerklärungen

Kennziffer 0319S060
Zielgruppe Fachkräfte, die Unterhaltsansprüche geltend machen und Fachkräfte der Unterhaltsvorschusskassen Vorkenntnisse über die Grundlagen des Unterhaltsanspruchs werden vorausgesetzt
Veranstaltungsort Greifswald
Termin 11.–12.03.2019

1. Tag 09.00 - 16.00 Uhr
2. Tag 08.30 - 15.30 Uhr


Referent/in Frau Evelyn Runge

Dipl.-Verwaltungswirtin a.D., ehem. Stadt Bochum, Jugendamt

Teilnahmeentgelt 285,00 € pro Person
Fälligkeit nach Rechnungslegung
Anmeldeschluss 11.02.2019
Seminarinhalte
Wenn Mütter bei ihrem Antrag auf Unterhaltsvorschuss angeben, den Vater des Kindes bzw. der Kinder nicht zu kennen, dann muss die Unterhaltsvorschussstelle heute noch genauer als bisher nachfragen und prüfen. Wenn nunmehr 18 Jahre lang Unterhaltsvorschussleistungen bewilligt werden können, handelt es sich um eine enorme Ausfallleistung. Die fehlenden Angaben bei der Feststellung der Vaterschaft sind bei der Entscheidungsfindung von besonderer Bedeutsamkeit. Wirklich unbekannt ist der Erzeuger des Kindes bzw. der Kinder allerdings nur selten.
 
Wenn die Mutter eines nicht in einer Ehe geborenen Kindes sich zwar nicht weigert, bei der Feststellung der Vaterschaft mitzuwirken, sondern erklärt, die Personalien des Vaters nicht oder
nicht vollständig zu kennen, besteht die Möglichkeit, dass dies nicht zutrifft. Es bedarf daher zur Vermeidung von naheliegenden Missbräuchen einer Glaubhaftmachung des Sachverhaltes, wie
es zum Vorhandensein nur geringer Kenntnisse gekommen ist.
 
In diesem Workshop vermittelt Ihnen die Dozentin praxisnah, wie Sie umfangreiche Erkenntnisse aus dem Gespräch mit der Antragstellerin gewinnen können, die Ihnen die Entscheidungsfindung erleichtern. Sie erhalten Informationen und Materialien, um diese Ergebnisse in einen aussage-kräftigen Bescheid umzusetzen und ggf. auch einen Widerspruch zu diesem Thema zu erarbeiten.
Die Dozentin geht auf die Fragen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein und gemeinsam
werden Lösungsansätze diskutiert.
 
 
Inhalte:
 
♦ die Gesprächsführung mit der Antragstellerin
die Feststellung der Glaubhaftigkeit der konkreten Aussage zum Sachverhalt
die möglichen Gründe, warum eine Mutter den Vater ihres Kindes nicht benennt
Anforderungen an die Mitwirkung bei der Feststellung der Vaterschaft im Rahmen des Ausschlusstatbestandes des § 1 Abs. 3 UVG
die Konfliktlage
Aufklärung des Sachverhalts
   • der inhaltliche Ansatz die Qualität der Aussage
   • vertiefende Fragen
   • Verwendung eines Fragenkatalogs?
Wahrheits- und Lügensignale
die brandaktuelle Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte und des Verwaltungsgerichtshofes
Bescheide erlassen
   • Entscheidung treffen nach der Prüfung der Sach- und Rechtslage und Umsetzung
in einen aussagekräftigen Bescheid, der einer gerichtlichen Überprüfung standhalten kann
   • Entscheidung über einen Widerspruch treffen und einen Widerspruchsbescheid erlassen
 
Zu dem Seminar gehört ein umfangreiches Skript. Ihre Fragen werden aufgegriffen und erörtert.
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Anmeldung zum Seminar

Seminardaten
Kenziffer: 0319S060
Thema: „Vater unbekannt“ – der Umgang mit den sogenannten Diskothekenerklärungen
Termin: 11.–12.03.2019
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