Seminarangebot:
Identitätsfeststellung auf Basis vorgelegter Personaldokumente durchführen

Kennziffer 0419G060
Zielgruppe Beschäftigte der Melde-, Pass-, Ausländerbehörden, Jobcenter, Arbeitsagenturen, Standesämter, Führerschein- und Zulassungsstellen
Veranstaltungsort Schwerin
Termin 09.04.2019
Referent/in Herr Jörg König

Bundespolizeibeamter, zertifizierter Urkundenprüfer, zertifizierter Spezialist für Identitätsfeststellung

Teilnahmeentgelt 206,00 € pro Person
Fälligkeit nach Rechnungslegung
Anmeldeschluss 12.03.2019
Seminarinhalte
Dieses Seminar zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie eine Identitätsprüfung ohne Hilfsmittel durchführen können.
 
Die Identitätsprüfung beschreibt den im Rahmen einer Kontrollsituation auf Grundlage eines vorgelegten Identitätsdokumentes durchzuführenden systematischen, wechselseitigen Vergleich der relativ unveränderlichen Merkmale des Äußeren zwischen der im Dokument abgebildeten Person und der Person des Dokumentenvorlegers.
 
Ziel ist die Feststellung, ob die in dem vorgelegten Dokument abgebildete Person mit der des Dokumentenvorlegers identisch ist oder nicht.
Das Ergebnis dieser Identitätsprüfung stützt sich auf den naturwissenschaftlichen Grundsatz der Individualität, der für den gesamten Bereich der Biologie und damit für alle lebenden Wesen Gültigkeit hat.
Demnach sind alle Personen in ihrem äußeren Erscheinungsbild verschieden und damit auch unterscheidbar!
 
Durch die zunehmende Verbesserung der Fälschungssicherheit in Personaldokumenten hat die Nutzung von Aufenthalts- und Identitätspapieren nach dem Ähnlichkeitsprinzip erheblich zugenommen. Die Strafvorschrift des § 281 StGB (Missbrauch von Ausweispapieren) ist hierbei stets unmittelbar tangiert.
 
Schwerste Straftaten bis hin zu Betrugshandlungen aller Art sowie das Unterlaufen von erteilten Fahrverboten etc. sind nur eine Auswahl möglicher Delikte. Täter, die fremde Dokumente auf der Grundlage des Ähnlichkeitsprinzips nutzen, verfügen dabei über wesentliche Vorteile. Sie nutzen ein echtes Dokument und echte, ggf. „unbelastete“ Personaldaten. Fälschungsmerkmale sind am benutzten Dokument nicht feststellbar, da keine vorhanden sind!
 
Der daraus resultierende Schaden ist nur schwer abzuschätzen. Dieser kann sich jedoch im höheren fünfstelligen Euro-Bereich pro Tatbegehung belaufen.
 
 
IDENTISCH oder NICHT IDENTISCH?
 
 
Wenn Sie Probleme haben, diese Frage zu beantworten, dann besuchen Sie unser Seminar. Hier erfahren Sie, ob eine Personengleichheit vorliegt oder nicht.
 
 
Inhalte:
 
♦ Historie und Rechtliches
Grundlagen der Identitätsprüfung
Merkmale des Äußeren zur Identifizierung
Möglichkeiten der Veränderung des Äußeren von Personen
Hinweise zur Identitätsprüfung
praktische Übungen
 
Hinweis:
 
Aufgrund des thematischen Zusammenhangs wird ebenfalls die Teilnahme am Seminar 1018 G 301 „Dokumentenprüfung – aber wie?“ empfohlen.
 
Hinweis:

 

Aufgrund des thematischen Zusammenhangs wird ebenfalls die Teilnahme am Seminar 0419 G 050 „Dokumentenprüfung – aber wie?“ empfohlen.

 

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Anmeldung zum Seminar

Seminardaten
Kenziffer: 0419G060
Thema: Identitätsfeststellung auf Basis vorgelegter Personaldokumente durchführen
Termin: 09.04.2019
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